Übergang Kindergarten und Schule

Schulbereitschaft: Ist mein Kind bereit für den nächsten Schritt?

Von Andra Adler · · 6 Min. Lesezeit

Kann mein Kind schon die Buchstaben? Soll ich noch Zahlen üben? Vor dem Übertritt in die Schule beschäftigen sich viele Eltern mit solchen Fragen. Die gute Nachricht: Schulbereitschaft bedeutet viel mehr als einzelne Fertigkeiten.

Das Gesamtbild zählt

Schulbereitschaft entsteht im Zusammenspiel von kognitiver, körperlicher und sozial-emotionaler Entwicklung. Entscheidend ist nicht, ob ein Kind eine bestimmte Fähigkeit schon perfekt beherrscht, sondern wie diese Bereiche zusammenwirken.

Die wichtigsten Bereiche

So unterstützen Sie Ihr Kind im Alltag

Dafür braucht es kein Trainingsprogramm. Vieles lässt sich spielerisch in den Alltag einbauen:

Was Sie sich sparen können

Ein frühes «Vorlernen» von Lesen und Schreiben durch Drill bringt meist wenig und kann die Freude am Lernen dämpfen. Wichtiger sind Neugier, Ausdauer und Freude am Entdecken.

Der Austausch lohnt sich

Die Kindergartenlehrperson erlebt Ihr Kind täglich in der Gruppe und kann einschätzen, wo es gut unterwegs ist und wo es noch Unterstützung braucht. Ein offenes Gespräch hilft, Unsicherheiten zu klären und gemeinsam zu überlegen, was Ihr Kind jetzt braucht.

Wenn Sie unsicher sind

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind in einem Bereich mehr Unterstützung braucht, oder wenn Sie über die nächsten Schritte sprechen möchten, begleite ich Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Diagnostik und Behandlung.

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